Archiv der Kategorie: Inside Südwest Florida

Generation der Nesthocker

Während der jüngsten Rezession ist die Anzahl der Haushaltsgründungen in den USA drastisch gefallen. Wurden zwischen 1997 und 2007 jedes Jahr noch rund 1,5 Millionen neue Haushalte gegründet, fiel die Zahl in den folgenden drei Jahren auf 500.000 per annum – trotz der Tatsache, dass die Bevölkerung mit 2,7 Millionen Personen pro Jahr nur geringfügig langsamer wuchs als in den Jahren zuvor. Selbst wenn sich die Statistik 2011 wieder auf 1,1 Millionen erholte: Der Einbruch wird sich zumindest vorübergehend negativ auf den Immobilienmarkt auswirken, da weniger Haushalte auch weniger Bedarf an neuen Wohnungen und Häusern bedeutet.


In einer Rezession sind vor allem junge Leute weniger bereit und in der Lage, einen Haushalt zu gründen. Sie wohnen weiterhin bei ihren Eltern oder zusammen mit anderen Personen. In der jetzigen Situation kommt erschwerend hinzu, dass die Möglichkeiten, eine Hypothek für eine Wohnung oder ein Eigenheim aufzunehmen, drastisch erschwert sind. Als Folge muss länger für die Anzahlung, den Aufbau der «Credit History» oder Reparatur der angeschlagenen Kreditwürdigkeit gearbeitet werden. Zudem werden bestehende Haushalte gezwungen, sich aufzulösen und mit anderen Haushalten zusammenzugehen.

In den USA leben etwa elf Millionen illegale Einwanderer. Die Wirtschaftskrise hat die Zuwanderung von Illegalen deutlich reduziert. Zudem sind viele Immigranten wieder in ihre Heimatländer zurückgekehrt. Kamen früher jedes Jahr 500.000 Mexikaner illegal über die Grenze, waren es in den letzten Jahren nur noch 100.000. Insgesamt dürfte die Zahl der Illegalen in den USA zurückgegangen sein.

Anzahl der Haushalte und geschätzter jährlicher Fehlbetrag

Anzahl Haushalte in Millionen Fehlbetrag in Millionen
2007 115.9
2008 116.7 0.6
2009 117.1 1.7
2010 117.4 2.5
2011 118.6 2.6

Zwischen 2007 und 2011 hat sich die Anzahl der 18 bis 34-Jährigen, die noch bei Ihren Eltern wohnen, von 28,2 Prozent auf 31 Prozent erhöht. Dies entspricht zusätzlichen zwei Millionen jungen Erwachsenen, die in «normalen» Jahren einen Haushalt gegründet hätten. Lebten vor der Rezession noch 40 Prozent junger US-Amerikaner im eigenen Heim, hat sich die Zahl nun auf 35,5 Prozent verringert.

Der Hauptgrund für die geringere Anzahl an Haushaltsgründungen ist a.) in der wirtschaftlichen Entwicklung b.) in demografischen Entwicklungen zu sehen. Selbst wenn die Wirtschaft sich erholen sollte, wird Zahl der Haushaltsneugründungen geringer bleiben als in früheren Jahren. Insofern wird meiner Ansicht nach der Nachholbedarf an neuen Wohnungen und Häusern gering bleiben und nur bei etwa 750.000 des Fehlbetrages von 2,6 Millionen liegen.

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Nichts ist so beständig wie der Wandel

Auch das ein kultureller Unterschied zwischen der »Neuen« und der »Alten« Welt: Mitteleuropäische Investoren neigen dazu, eine einmal erworbene gewerbliche Immobilie langfristig zu halten und an zukünftige Generationen zu vererben. US-Investoren dagegen betrachten eine Immobilie eher als ein zeitlich begrenztes Engagement. Warum? Weil Amerikaner zum einen viel mobiler sind und eine deutlich geringere emotionale Bindung an Vermögenswerte haben. Sie interessiert vor allem eines: Optimierte Renditen. Zudem ändert sich reale Umfeld einer Immobilie viel schneller als in Mitteleuropa: War die Lage vor zehn Jahren noch sehr gut, steht die Immobilie heute vielleicht schon in einer heruntergekommenen Gegend.

Die Preise für US-Gewerbeimmobilien sind in den letzten Jahren im Schnitt um 42 Prozent gesunken. Die Leerstandsquote hat sich deutlich erhöht und erreicht in einzelnen Gegenden bis zu 20 Prozent. Angesichts der vielen Zwangsversteigerungen und der schwachen Nachfrage sind die Mieten stark gesunken. Insofern muss sich jeder Besitzer einer gewerblichen Immobilie in den USA derzeit folgende Fragen stellen:

• Wo liegt der tatsächliche Wert meiner Immobilie?
• Wie ist das Objekt am Markt positioniert?
• Wie sieht die Zukunftsentwicklung?
• Entspricht das Objekt noch meinen Anlagekriterien?
• Wird meine Immobilie optimal bewirtschaftet oder könnten Betriebskosten
gesenkt werden?
• Ist die Kommunikation mit den Mietern optimal, um deren langfristigen Verbleib sicherzustellen?

Unabhängig von diesen Fragen sollten Besitzer von Gewerbeimmobilien in regelmässigen Abständen eine akribische Bestandsanalyse des Objektes vornehmen. Diese muss den baulichen Zustand des Gebäudes erfassen und die Notwendigkeit etwaiger Renovierungs-, Reparatur- und Erneuerungsarbeiten einschätzen. Darüber hinaus sollte eine kritische Analyse des Umfeldes erstellt werden: Wie hat sich die Lage des Objektes in den letzten zehn Jahren gewandelt, welche Änderungen sind für die kommenden Jahre zu erwarten? Ausserdem empfiehlt sich eine präzise Ermittlung des Wertes der Immobilie basierend auf a.) dem Nettoertrag b.) dem Vergleich mit ähnlichen Objekten und c.) den errechneten Wiederherstellungskosten. Ein guter Immobilienverwalter sowie ein qualifizierter Gewerbemakler (vorzugsweise mit dem »CCIM-Diplom«) können alle diese Informationen zusammentragen und auswerten. Der Eigentümer kann dann entscheiden, ob der die Immobilie verkaufen möchte, ob eine Erhöhung oder Reduktion der Hypothek sinnvoll ist und/oder welche anderen Massnahmen zur Optimierung seines Investments notwendig sind.

Je effizienter eine Immobilie bewirtschaftet wird, desto wettbewerbsfähiger ist sie. Man sollte nicht vergessen: Bei einer Kapitalisierungsrate von 7 Prozent entspricht jeder Dollar Kostensenkung einer Erhöhung des Wertes der Immobilie um 14 Dollar. Liegen die Betriebskosten unter denjenigen der Konkurrenz, so erhöht sich die Rendite für den Eigentümer. Sowohl Eigentümer als auch Mieter spüren derzeit in den USA die Folgen der schwachen Wirtschaft. Daher sind Mieter heute eher gewillt, Einschränkungen in Kauf zu nehmen, sofern diese die von ihnen zu bezahlenden Betriebskosten reduzieren. Letztere können auf vielfältige Weise gesenkt werden: Etwa durch Einstellung der Klimaanlage/Heizung auf höhere bzw. tiefere Temperaturen. Oder die Installierung von Sensoren für die Regulierung der Beleuchtung – das Licht muss eben nicht immer und überall brennen.

Es lohnt sich, für sämtlichen Betriebsausgaben jährlich neue Angebote einzuholen. Auch Verträge sollten daraufhin überprüft werden, ob sie tatsächlich in ihrer bestehenden Form notwendig und sinnvoll sind. Mir persönlich ist es zum Beispiel gelungen, die Frequenz bestimmter Inspektionen von monatlich auf halbjährlich umzustellen. Wichtig ist es auch, das Betriebskostenbudget möglichst genau zu erstellen, so dass die Mieter nach Ablauf des Jahres keine grossen Nachzahlungen zu leisten haben. Dies verbessert einerseits die Liquidität des Immobilieneigentümers, andererseits entstehen weniger Diskussionen mit den Mietern bei Vorlage der Endabrechnung. Nicht dringend notwendige Massnahmen wie etwa ein Neuanstrich des Gebäudes, Versiegeln des Parkplatzes, Verbesserung der Bepflanzung etc. können ohne Probleme zeitlich verschoben werden. Und die Reparatur des Daches ist vielleicht auch kostengünstiger als ein neues Dach (ohne die Integrität der Immobilie zu beeinträchtigen).

Die Kosten von leerstehenden Flächen sind hingegen beträchtlich: Kein Mieteinkommen, Marketingkosten, Vermietungskosten (Maklercourtage), Abbruchkosten bestehender Mietereinbauten, Ausbaukostenzuschuss an den neuen Mieter, Freie Mietzeiten, Beratungskosten (Anwalt für Mietverträge) – da kommt schnell eine beträchtliche Summe zusammen. Umso wichtiger ist es, die vorhandenen Mieter bei der Stange zu behalten. Kommunikation ist dabei das A und O: Wo kann der Vermieter seine »Performance« verbessern, warum hat der Mieter gerade diese Immobilie gewählt und wieso ist sie für seine Art von Geschäft so gut? Vielleicht liegt die aktuell vom Mieter gezahlte Miete über der Marktmiete. Sie können sicher sein, die umliegenden Immobilieneigentümer und deren Makler werden Ihre Mieter ständig umwerben. Statt abzuwarten, bis der Mieter auszieht, sollte man schon vor Ablauf des Mietvertrages das Gespräch suchen. Eventuell lässt sich parallel zu einer gewissen Reduzierung der Miete im Gegenzug eine Verlängerung des Mietvertrages erreichen. Vielleicht benötigt der Mieter weniger Quadratmeter und ist gewillt zu bleiben, falls die Mietfläche verkleinert werden kann. Ist er sich bewusst, dass dem günstigeren Angebot der Konkurrenz erhebliche Kosten eines Umzugs gegenüber stehen?

Proaktives Handeln in allen Bereichen ist in der heutigen Zeit zwingend notwendig. Die ständige Kommunikation mit einem guten Immobilienverwalter und einem qualifizierten auf Gewerbeimmobilien spezialisierten Makler sind ein Muss. Und garantieren, dass die Gewerbeimmoblien in den USA kein Klotz am Bein, sondern auch in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten ein lukratives Investment bleibt.

Am Tropf des Staates

Hausbesetzung >>einmal andersDer amerikanische Immobiliensektor befindet sich weiterhin in einem schlechten Zustand. Wie lange wird es noch dauern, ehe sich der Markt für Einfamilienhäuser und Wohnungen nachhaltig erholt hat? Und welche Verluste sind auf dem Weg dorthin noch zu erwarten?

Etwa 51 Millionen Amerikaner sind Schuldner einer Hypothek. Die nachstehende Graphik zeigt, dass 14 Prozent aller Hypothekenhalter von Häusern mit ein- bis vier Wohneinheiten mit ihrer Zahlung im Verzug sind oder sich das Objekt bereits in der Zwangsversteigerung befindet – Tendenz steigend. Im Klartext heisst das: Mehr als sieben Millionen Hypotheken werden derzeit nicht bedient. 80 Prozent davon sind »notleidend«, das heisst, die Eigentümer können die Zinsen nicht mehr bezahlen. Nur bei einem Fünftel handelt es sich um »Strategic Defaults» – die Eigentümer könnten zwar noch bezahlen, wollen aber nicht mehr, da die Hypothek den Wert des Objektes übersteigt. Wurden im Jahre 2005 noch rund 60 000 Zwangsvollstreckungen im Monat eingeleitet, so ist diese Zahl inzwischen auf 350 000 angestiegen.

Weitere Informationen zu dem Prozess der Zwangsversteigerungen können Sie meinen Artikel >>Zwangsversteigerungen<< erfahren.

Hier informationshalber die Wahrscheinlichkeit dass es bei Zahlungsverzug zu einer Versteigerung kommt:

90 Tage im Verzug: 99.2 %
60 Tage im Verzug: 95.6 %
30 Tage im Verzug: 72.4 %

In den Boomjahren bis 2006/2007 wurden bis zu 1,8 Millionen neue Häuser pro Jahr gebaut. Diese Zahl ist heute auf etwa 500 000 gefallen. Parallel dazu sind die Verkäufe von bestehenden Häusern auf das tiefste Niveau seit 1999 gesunken. Gemäss Angaben der nationalen Maklerkammer stehen rund vier Millionen Objekte zum Verkauf. Dazu kommt eine unbekannte Zahl von Häusern, die bereits den Banken gehören sowie ein »Schatteninventar« verkaufswilliger Eigentümer, die noch keinen Verkaufsauftrag erteilt haben.

Eine demografische Entwicklung erweist sich als Gift für den Markt: In früheren Zeiten wurden – statistisch gesehen – jedes Jahr in den USA mehr als eine Million neuer Haushalte gegründet. Diese Zahl liegt im Moment deutlich tiefer. Die Gründe: Mehr als 14 Millionen Amerikaner momentan ohne Arbeit, der Zuzug der Einwanderer hat deutlich nachgelassen und die Konsumenten sind allgemein wesentlich sparsamer. Als Folge ziehen erwachsene »Kinder« wieder zu ihren Eltern zurück, Paare warten länger mit dem Erwerb ihres ersten Hauses und Ledige bilden Wohngemeinschaften. Der Trend lautet: Mieten statt Kaufen. Denn Ungewissheit über einen weiteren Preisverfall trägt dazu bei, den Kaufentscheid für eine Wohnimmobilie zu verzögern.

Erhebliche Steuervorteile hatten zwischenzeitlich zu einer Erhöhung der Verkaufszahlen geführt. Nach dem Auslaufen der Steuervorteile sind im Juli die Verkäufe bestehender Objekte um 27 % gefallen. In den letzten beiden Monaten haben sich diese Zahlen leicht erholt. Die Zahl der potentiellen Käufer nimmt nicht schnell genug zu, um das bestehende Inventar zu absorbieren.

Natürlich gibt es nicht den US-Immobilienmarkt, sondern ein Vielzahl regionaler und lokaler Märkte. Bestimmte Orte und Regionen verzeichnen momentan sogar stabile oder schon wieder steigende Preise. Generell ist aber davon auszugehen, dass das Preisniveau in den nächsten zwei Jahren um weitere 10 bis 15 Prozent fallen dürfte. Im Vergleich zu den Kosten des Eigentums ist das Mieten einer Immobilie derzeit wesentlich günstiger. Als Faustregel müssen die Mietkosten bei neun Prozent des Kaufpreises liegen, damit Eigentum finanziell attraktiv ist. Aufgrund des hohen Angebotes an Wohnraum wird das Preisniveau der Mieten auf absehbare Zeit aber tief bleiben.

Die Risiken des Hypothekengeschäftes wurden seit dem Beginn der Immobilienkrise mehrheitlich von den Banken auf die öffentliche Hand transferiert. 96,5 Prozent aller neuen Hypotheken werden heute direkt oder indirekt vom Steuerzahler getragen. Die Banken vergeben zwar Hypotheken, aber nur solche, die entweder an GSE (Governement Sponsored Entiities) verkauft werden oder aber durch die FHA (Federal Housing Authority) garantiert sind. Somit streichen sie Gebühren ein und erzielen Gewinne, aber übertragen das Risiko der Allgemeinheit. Die nachfolgende Graphik zeigt, dass weit über 90 Prozent der neuen Hypotheken durch GSE/FHA gewährt beziehungsweise garantiert werden. NON-GES = private Unternehmen, spielen keine grosse Rolle mehr. Die amerikanische Zentralbank hält allein $ 1.25 Billionen an an hypothekarisch abgesicherten Wertpapieren. Der Hypothekenmarkt ist praktisch verstaatlicht.

Die Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac haben im ersten Halbjahr 2010 12,7 Milliarden resp.11,4 Milliarden Dollar an Verlusten ausgewiesen. Hinzu kommen die Verluste der FDIC (Einlagenversicherung für das Bankenwesen) in Höhe von 18.55 Milliarden Dollar. Die FDIC rechnet mit Verlusten von 100 Milliarden Dollar aus der Immobilien- und Bankenkrise. Die FDIC hat nicht genug liquide Mittel, um alle Verluste umgehend zu absorbieren. Somit ist sie dazu übergegangen, Vermögenswerte von in Konkurs gegangenen Banken zu verkaufen und deren Wert teilweise zu garantieren. Dadurch wurden Verluste auf 180 Milliarden Dollar Vermögenswerte auf bis zu zehn Jahre in die Zukunft verschoben. Gleichzeitig hat die FDIC von den Banken die Vorauszahlung der Versicherungsprämien für drei Jahre verlangt um die eigene Liquidität zu polstern. Eine Entwicklung ohne scheinbares Ende: Seit 2007 sind 286 Banken geschlossen worden, weitere 800 Institute stehen auf einer »schwarzen Liste« der FDIC.

Fazit: Der Immobilienmarkt hängt noch über Jahre hinaus am Tropf des Staates, sei es durch die Übernahme von hohen Verlusten auf Hypotheken, tiefe Zinsensätzen zur Förderung der Hauskäufe und Rentabilität der Banken oder weitere Steuervorteile für die Hauskäufer. Keine gute Nachricht also für all jene, die auf funktionierende Märkte nach dem Prinzip »Angebot & Nachfrage« hoffen. Und für Amerikas Steuerzahler, die über Jahre die Folgen einer verfehlten Politik zu tragen haben werden, schon mal gar nicht.

Aktuelles aus Naples/SW Florida 08/09

Südwestflorida hat neben Stränden, Restaurants, Palmen und Golfanlagen auch kulturell und intellektuell einiges zu bieten. In diesem Artikel möchte ich einen Überblick über verschiedene Veranstalter von Vorlesungsreihen geben. Rund ein Dutzend Organisationen halten vornehmlich während der Wintersaison eine ganze Reihe von sehr interessanten Anlässen ab. Es gelingt immer wieder, Personen von internationalem Ruf als Redner zu gewinnen. Die Honorare können fünf- bis sechsstellige Summen ausmachen. Oftmals fließen die Nettoerlöse Wohltätigkeitsorganisationen zu. Für Top-Sponsoren gibt es dann natürlich vor dem Anlass noch einen privaten Cocktailempfang mit dem Redner. Die Anlässe finden meistens in den Ballsälen der großen Hotels wie Ritz Carlton und Naples Grande statt – manchmal verbunden mit einem mehrgängigen Menü.

Die meisten der Organisationen verlangen eine Mitgliedschaftsgebühr, die bei ein paar Hundert Dollar anfängt und bis in die Tausende gehen kann. Die Mitgliedschaftsgebühren decken die Honorare der Redner, deren Reise- und Unterbringungskosten sowie Catering, Marketing und Raumkosten. Vereinzelt werden für die Veranstaltungen auch separate Eintrittsgebühren erhoben.

Nachfolgend die wichtigsten Organisationen mit kurzer Beschreibung und Kontaktinformation:

Naples Town Hall Distinguished Speakers (www.thlectures.com)

Gründer: Rick und Lori Borman

Telefon (239) 596-6524

Mitglieder: 1.200

Bisherige Redner: Ehemaliger U.S. Präsident Gerald R. Ford, Henry Kissinger, Journalistin Barbara Walters, pakistanische Premierministerin Benazir Bhutto, ehemaliger Bürgermeister von New York City Rudy Giuliani

Redner 2009: Schauspielerin Mia Farrow, Abgeordneter Newt Gingrich, Prinz Talal of Jordan, Autor P.J. O’Rourke.

Auf Wunschliste stehen: Condolezza Rice und der pakistanische Präsident Pervez Musharraf

Speakers Assembly of Southwest Florida (www.speakersassembly.com)

Direktor: Audrey Georges

Telefon (239) 948-7909

Bisherige Redner: David Broder, Kevin Kallaugher, Ralph S. Larsen, Admiral James G. Stavridis, Gen. Charles C. Krulak, William Seidman

Redner  2009: Michael Tobin, Maj. Gen. Paul E. Valley, Robert O’Harrow, David Owen

Legacy Speakers Series (www.uncommonfriends.org)

Gegründet November 2008 von der gemeinnützigen Organisation »Uncommon Friends Foundation«

Vorsitzender: Tom Hoolihan

Telefon (239) 337-9505

Bisherige Redner: NBC Moderator Tom Brokaw

Redner 2009: John Sheppard

Auf Wunschliste stehen: Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins

Shell Point Speaker Series (www.shellpoint.org)

Telefon (239) 454-2067

Bisherige Redner: Dr. Stephen Post (Case Western Reserve University)

Redner 2009: TV-Journalist Dr. Kent Moors (FOX News), Chris Wallace und Fotograf Barrie Schwortz

Conservancy of Southwest Florida Speaker Series (www.conservancy.org)

Telefon (239) 262-0304

Bisherige Redner: Troy Frensley, Conservancy Naturalist

Redner 2009: Dr. Jerry Jackson, David Shindle, Janina Birtolo

Quest Speaker Series (www.questspeakers.org)

Telefon (239) 643-3573

Bisherige Redner: Ambassador L. Paul Bremer, Ben Stein, Dick Morris, Neil Boortz, John Stossel, The Honorable Thomas J. Ridge, Peggy Noonan, Karl Rove

Redner 2009: Stuart Varney, Gen. Tommy Franks, Charles Krauthammer

The Forum at BIG Arts’ Distinguished Scholars Lecture Series (www.bigarts.org)

Telefon (239) 395-0900

Bisherige Redner: Dr. Akbar Ahmed, Botschafter Dennis Ross, Gwen Ilfill

Redner 2009: Dr. Richard Klauser, Dr. Gene Cohen, Dr. Paul Davies

Aktuelles aus Naples/SW Florida 07/09

Zwei verrückte Hühner führen eines der besten Restaurants in Naples

Dieses Mal möchte ich Ihnen eines meiner Lieblingsrestaurants in Naples vorstellen: »IM Tapas«. Ganz versteckt hinter einer unscheinbaren Glasfassade zwischen einem Geschäft für Hundeartikel und irgendeinem anderen Laden verbirgt sich dieser Geheimtipp. IM Tapas ist ein kleines Bistro mit europäischem Flair und exzellentem spanischem Essen. In der Saison stehen mehr als 40 Tapas auf der Speisekarte. Die beiden Eigentümer/Köche/Maitre D’/Entertainer Isabella Pozo Polo und Mary Shipman sind schon allein ein Grund für einen Besuch. Isabella ist ein verrücktes Huhn: Sie wurde auf Kuba geboren, wuchs in Spanien auf, hat eine zeitlang in Harvard studiert, sechs Monate in Deutschland gelebt, einen Film als Beitrag für die Berliner Filmfestspiele gedreht, dann jahrelang Regie bei Hip-Hop und anderen Musikvideos in New York geführt, bevor sie sich mit ihrer Partnerin Mary entschloss, dieses tolle Restaurant zu eröffnen. Mit unermüdlicher Energie kocht sie, redet mit den Gästen, macht dem Keller Chris (der übrigens in Paris am »Institute Cordon Bleu« Koch gelernt hat) Beine und serviert Speisen. Mary ist der ruhende Pol. Auch sie steht in der Küche und/oder kümmert sich um die Gäste. Meine Lieblingstapas: Linsensalat mit spanischer Wurst, Rote Beete mit Ziegenkäse, mit Manchego-Käse und Seranoschinken gefüllte Artichocken, rassig gewürzter Tintenfischsalat über Bratkartoffeln. Und bei den Hauptspeisen gibt es verschiedene tolle Fischgerichte.

IM Tapas, 965 4th Ave. N. (zwischen US 41 N. und 10th Street, gegenüber vom Krankenhaus, hinter der Dairy Queen), Naples, FL 34102, Telefon (239) 403 8272, email: imtapas@aol.com

Im Sommer geöffnet für Abendessen Dienstag bis Samstag. Tun Sie mir einen Gefallen und sagen Sie, dass ich Sie geschickt habe …

Rote Beete

Rote Beete mit Ziegenkäse

Paella

Paella mit Lobster und Meeresfrüchten

Isabella

Endlich: »Gelato d’Italia« in Naples!

Ganz heimlich und versteckt haben Marco und Tecla Filardo ihre »Freddo Gelateria« in Naples eröffnet. Das junge Paar lernte sich in Boston kennen und ist seit fünf Jahren verheiratet. Beide sind italienischer Abstammung und sprechen auch fließend Italienisch. Eigentlich war ihre Absicht, eine Produktionsstätte für Gelato einzurichten und die lokalen Restaurants zu beliefern, doch irgendwie wurde daraus eine unkonventionelle Eisdiele mit Publikumsverkehr. Täglich frisch produziert Marco über 20 Sorten köstlichen Gelatos, während die charmante Tecla die Kunden berät. Meine Favoriten: Chocolate Chip, Chocolate Hazelnut, Pistachio, Tiramisu, Coconut. Auf den bunten Holzsesseln kann man nach dem Strandbesuch oder dem Abendessen so richtig gemütlich »abhängen« und das Eis genießen. Es gibt auch »Take-out« – und meine Gäste konnten bei einem Abendessen in meinem Haus neulich nicht genug bekommen von diesen Köstlichkeiten. Ich hätte diesen Geheimtipp übrigens kaum selbst gefunden, wenn mich meine Freunde Bettina Scherf und Carsten Sturm von Euro-American Aviation (www.eaa-fly.com) nicht auf »Freddo Gelateria« aufmerksam gemacht hätten – wir Europäer wissen halt, unser »Gelato d’Italia« zu schätzen.

Sagen Sie, dass ich Sie geschickt haben, dann dürfen Sie mehrere Gelati probieren, bevor Sie sich entscheiden.

Freddo Gelateria, 995 5th Ave. Parkway, Naples, FL 34102, Telefon (239) 234 6770, www.freddogelateria.com

Freddo 1

Die sympatischen Eigentümer Tecla und Marco

Freddo 2

Eine kleine Auswahl der mehr als 20 verschiedenen Gelatosorten

Photos: Naples Daily News/Kelli Stanko

Map

Wegbeschreibung:

Aus dem Osten kommend: Rechts auf die 10th Street South abbiegen und dann sofort links auf den 5th Avenue Parkway abbiegen. Freddo Gelateria ist auf der rechten Seite.

Aus dem Norden kommend. Links auf die US 41 East abbiegen, dann links auf die 10th Street South abbiegen und gleich wieder links auf den 5th Avenue South Parkwax abbiegen. Freddo Gelateria ist auf der rechten Seite.

Kulinarische Abgänge

Die folgenden Restaurants haben in den letzten Monaten ihre Tore geschlossen:

Mr. G’s Italian Ristorante & Bar (ehemals Old Heidelberg, US 41 N. / Naples Park), Pewter Mug (US 41 N.), Mile High Burger (Sunshine Plaza, Bonita Springs), Tropical Reef (US 41 N. gegenüber von Pelican Bay), Bianchi (Bayfront), Shark’s Tavern (Pine Ridge Road), Tre Fratelli (Pine Ridge Road), Trilogy (5th Ave. South), Ruth Chris (Coastland Mall), Blu Sushi (3rd Street Plaza), Cheeburger Cheeburger (Airport Road), Bennigans (Promenade, Bonita Springs), Corks (5th Ave. South), Fitzgerald (US 41 East), Frascati’s (Airport Road), Meson Ole (US 41 N.).

Quo vadis, Florida?

Die Wirtschaft des Bundesstaates Florida war lange auf rasantes Wachstum ausgerichtet. In der Vergangenheit zogen jeden Tag rund 1.000 Personen in den Sunshine State. Viele von ihnen wurden Immobilienmakler, Hypothekenvermittler, Bauarbeiter und Immobilienanwälte. Deren Existenz hing entscheidend davon ab, dass Florida am nächsten Tag wieder 1.000 neue Personen »importierte«. Wachstum glich in Florida insofern dem Gesellschaftsspiel »Reise nach Jerusalem«, und dies mit allen Konsequenzen: Hört die Musik einmal auf zu spielen, muss man schnell einen Stuhl finden. Nun ist gleich die ganze Kapelle abgezogen – und irgendjemand war zudem so gemein, gleich die Hälfte aller Stühle wegzunehmen.

Florida hat im Moment zwei fundamentale Probleme: einerseits den Zusammenbruch des Immobilienmarktes, andererseits die Tatsache, dass ein enormer Anteil der Wirtschaft von Immobiliensektor und Bauindustrie abhängig ist. Die Immobilienkrise hat Florida stärker getroffen als die meisten anderen Bundesstaaten. Die Preisrückgänge sind drastischer und die Zwangsversteigerungen erreichen schwindelerregende Zahlen. Nun erleben wir all jene Bauarbeiter, die nichts mehr zu bauen haben, die Makler, die viel weniger Objekte zu vermitteln haben, die Hypothekenvermittler, die nichts mehr zu tun haben, da die Banken kein Geld verleihen und die Immobilienanwälte, die inzwischen natürlich ebenfalls Däumchen drehen.

Der Abschwung wirkt sich naturgemäß auf alle Bereiche der Wirtschaft aus: Restaurants, Möbelhäuser, Autohändler, Architekten – die Liste geht endlos weiter. Auch die öffentliche Hand ist massiv betroffen, bestehen doch ein Grossteil der Einnahmen aus a.) Kapitalverkehrssteuern der Immobilientransaktionen, b.) den Grundsteuern sowie c.) Umsatzsteuern auf all den Materialien, die beim Hausbau verwendet werden. (Interessante Nebenbemerkung: Die meisten Leute denken, Orangen und Zucker seien die wichtigsten Produkte der Landwirtschaft in Florida. Irrtum: es sind die der Gärtnereien und Baumschulen – zumindest bis zum Einsetzen der Krise. Nun geht auch deren Umsatz drastisch zurück.)

Früher oder später wird sich auch die Bauindustrie wieder beleben. Florida ist im Winter immer schöner als New York, Chicago oder Minnesota. Und wegen einer Vielzahl von Gründen ist es ganzjährig attraktiver als Haiti, Jamaika oder die Dominikanische Republik. Die Leute werden auch wieder nach Florida kommen. Nur nicht mehr in den rasanten Mengen wie früher. Dagegen sprechen schon jetzt zwei zu beobachtende Tendenzen: Einerseits, dass ein Teil der »Baby Boomer« Gegenden wie Arizona vorzieht. Andererseits das vermehrte Auftreten so genannter »Halfbacks« – Leute aus dem Norden, die einst nach Florida kamen und nun – sozusagen auf halber Strecke – wieder Richtung Heimat zurückziehen, in Bundesstaaten wie North Carolina, Georgia oder Tennessee.

Dass Florida seine einzigartige Stellung verloren hat, ist auch auf unglückliche Entscheidungen der Politiker zurückzuführen. Deren einzige Priorität hieß langes Wachstum um jeden Preis. In Folge dessen ist etwa das Schulsystem hierzulande unterdurchschnittlich und die Qualität der Arbeitskräfte für große Firmen weitestgehend uninteressant. In der jetzigen Phase, in der schieres Bevölkerungswachstum nicht mehr die Wirtschaft antreibt, ist es daher notwendig, dass Florida qualifizierte, gut ausgebildete Arbeitskräfte anzieht und nicht nur die oben genannten Immobilienmakler, Hypothekenvermittler, Bauarbeiter und Immobilienanwälte. Für die gibt es hier vorläufig und bis auf weiteres nämlich nicht viel oder gar nichts zu tun.

Nachdem nun klar ist, dass Gouverneur Charlie Crist nicht der nächste Vizepräsident der USA wird oder einen Kabinettsposten erhält, kann er sich endlich darum kümmern, wofür ihn das Volk gewählt hat. Die ersten Schritte einer langfristigen Planung hat er schon eingeleitet: etwa durch den Kauf von großen Landflächen von der Zuckerindustrie und deren ökologische Einbindung in die Everglades. Die Naturschönheiten Floridas müssen nämlich erhalten bleiben, sind sie doch einer der Hauptgründe, wieso die Leute hierher ziehen.

Erschreckend ist meiner Ansicht nach, dass bei den letzten Budgetkürzungen das höhere Schulsystem die meisten Abstriche verzeichnen musste. Das mag auch daran liegen, dass sich die Leute aus dem Norden Florida nicht wirklich tief verbunden fühlen. Ihre Kinder haben sie meist schon groß gezogen und sehen keine Verpflichtung mehr gegenüber dem lokalen Schul- und Ausbildungssystem. Viele der 18 Millionen Bewohner Florida leben zwar hier, aber fühlen sich nicht wirklich zuhause. Sie kommen aus dem Norden, um das zu genießen, was Florida zu bieten hat. Doch die Menschen (ob sie nun ganzjährig oder nur zeitweise hier leben) sollten auch begreifen, dass sie eine Verantwortung gegenüber Florida haben. Die endlose Zersiedlung, der gewaltige Wasserverbrauch und das Ignorieren der Gefahren durch Wirbelstürme muss ein Ende haben. Eine jüngste Umfrage hat meines Erachtens hier eine immer noch erschreckende Ignoranz gezeigt: Nicht etwa die Verknappung des Wasser, die angespannte Verkehrssituation, der Mangel an öffentlichen Verkehrsmitteln oder das lausige Schulsystem werden von den Befragten als größtes Problem genannt. Nein, es sind die –angeblich zu hohen – Grundsteuern, über die sich die Leute beschweren. Frei nach dem Motto: Jeder ist sich selbst der nächste …

Immerhin: Bei manchen Floridianern – und zunehmend auch den Politikern – scheint sich langsam die Erkenntnis durchzusetzen, dass der jetzige Zustand nicht weiter aufrecht zu erhalten ist. Wir müssen unseren Lebensstil anpassen und sorgfältiger mit den Ressourcen umgehen, öffentliche Transportmittel fördern und die Bautätigkeit regulieren und besser planen. Es müssen alternative Industrien zur Bau- und Immobilienbranche angesiedelt werden (auch hier wurde Gouverneur Crist neulich endlich einmal aktiv). Und auch das Schul- und Ausbildungssystem muss deutlich verbessert werden. Nur so werden große Firmen einen Anreiz haben, neue Standorte in Florida zu schaffen.

Längerfristig sind die Aussichten für Florida meiner Ansicht nach weiter sehr positiv. Kein anderer Bundesstaat kann diese Kombination von Klima, keine Einkommens- und Erbschaftssteuern, Naturschönheiten, Stränden und touristischer Infrastruktur bieten. Bis der Überhang an Immobilien (sei es Wohnungen, Häuser Shoppingcenter oder Büros) abgebaut beziehungsweise gefüllt ist, wird Florida durch eine harte Anpassungsphase gehen. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass gerade Zeiten wie diese enorme Chancen bieten: Schnäppchen beim Kauf von Wohnungen und Häusern, Erwerb von Shopping Centern und Bürogebäuden zu attraktiven Preisen und Renditen, Inanspruchnahme von Wirtschaftsförderungsmitteln, Interessante Geschäftsmöglichkeiten rund um Umweltschutz und Recycling, Eco-Tourismus und alles was mit dem Gesundheitswesen zu tun hat (inklusive Forschung durch die Ansiedlung des Scripps Institutes). Wir leben ja schließlich auch in Florida immer noch im »Land der unbegrenzten Möglichkeiten«!

Venetian Village: Teurer Facelift

Umfangreicher Makeover für »Village on Venetian Bay«. Das am Gulf Shore Boulevard gelegene Shopping- und Restaurant-Center wird derzeit einer gründlichen Renovierung unterzogen. Der Besitzer und Betreiber, die Lutgert Companies aus Naples, hat sich zu der fünf Millionen Dollar teuren Generalüberholung entschlossen, um der zunehmenden lokalen Konkurrenz wie etwa den luxuriösen Waterside Shops Paroli bieten zu können. Geplant ist unter anderem, das alte Pflaster gegen einen edlen Belag aus italienischen Fliesen und chinesischem Naturstein auszutauschen. Außerdem werden Geländer und Lichtinstallationen runderneuert sowie der Anstrich der Gebäude aufgefrischt. Darüber hinaus soll Platz geschaffen werden für eine mediterrane Piazza mit romantischem Brunnen. Last but not least werden neue Flächen für Restaurants zum stimmungsvollen »Al fresco Dining« bereitgestellt sowie bestehende Grünanlagen mit dekorativen tropischen Gewächsen neu bepflanzt. Die Betreiber hoffen, mit ihrer Investition die Attraktivität des zuletzt etwas angestaubten Zentrums deutlich zu erhöhen. Für neuen Schwung sollen auch einige gastronomische Newcomer sorgen, bestehende Restaurants wie etwa Maxwell’s on the Bay haben ebenfalls versprochen, sich demnächst mit frischem Interieur und überarbeiteter Speisekarte einladender als bisher zu präsentieren.

Das Venetian Village sorgte bei seiner Eröffnung 1987 mit seinen Geschäften, den chicen Kunstgalerien und edlen Restaurants in mediterranem Stil für Furore. Zuletzt hatten jedoch Gerüchte kursiert, Lutgert Companies erwäge den Abriss des Zentrums. Ein Sprecher betonte jetzt, die Investition sei ein »deutlicher Vertrauensbeweis« in die Zukunftsperspektive des Projektes.

Ohnehin scheint die Immobilienkrise den Optimismus von Lutgert Companies in keiner Weise geschmälert zu haben. Neben der Investition in das Venetian Village steht das Unternehmen vor der Eröffnung von »Mercato«, einem umfangreichen Geschäfts- und Wohnprojekt mit über 30.000 Quadratmetern Geschäfts- und Restaurantfläche, rund 13.000 Quadratmetern Bürofläche und 175 luxuriösen Wohneinheiten an der Kreuzung Vanderbilt Beach Road und Tamiami Trail in North Naples.